Informationen zum Berliner Global Marijuana March 2016

Global Marijuana March in Berlin 2016

Demostart: 12 Uhr – Alexanderplatz beim Roten Rathaus
Demoabschluss: 16 Uhr bis Abends – Oranienplatz

Der Facebook-Event für den regen Austausch.

Die Legalisierung von Cannabis und die Entkriminalisierung seiner Nutzer ist ein internationales Thema und verdient auf der ganzen Welt mehr Beachtung. Daher hat der amerikanische Aktivist Dana Beal 1999 den Global Marijuana March (als Million Marijuana March) gestartet und den ersten Samstag im Mai als zentrales Datum der weltweiten Proteste gewählt.

Wir wollen in Berlin am 7. Mai unseren Teil dazu beitragen. Gute Gründe gibt es viele, denn:

  • viele Patienten hoffen auf die Freigabe ihrer Medizin
  • viele Menschen sitzen hinter Gittern, weil die Weitergabe von Cannabis nicht gestattet ist
  • viele Kleingärtner würden lieber ein Kleingewerbe anmelden als in Angst zu leben
  • viele Eltern wünschen sich, dass ihre Kinder nicht in Parks, sondern bei Fachhändlern einkaufen können
  • viele wirklich sinnvolle Projekte könnten anstelle der Strafverfolgung finanziert werden

Wir werden am Samstag, den 7. 5. 2016 im Herzen Berlins mit einer informativen und bunten Veranstaltung für die Hanfpflanze und unsere Rechte auf die Straße gehen.

Seid dabei!

Kontakt + Mithelfen< + Mehr Infos

Ab Donnerstag, den 7. April 2016 19:00h wird es regelmäßige, öffentliche Treffen im Hanfmuseum geben. Jeder Mensch der die Veranstaltung unterstützen und bereichern will, ist herzlich willkommen.

Weitere Infos und Kontaktmöglichkeiten findet Ihr hier:
gmminberlin.de
GMM Berlin vorläufiger Flyer - Global Marijuana March 2016

Video vom Global Marihuana March in Berlin

Vielen Dank an Mirco Brahmann für die Veröffentlichung des Videos!

Mitmachen bei der Hanfbewegung

Dieser Global Marihuana March wird sicherlich nicht der letzte sein! Auch naht die Hanfparade, die wir organisieren. Wir freuen uns immer über helfende Hände um die Demonstrationen durchzuführen! Unsere Treffen finden immer Dienstags statt. Das nächste wird am 19. Mai 2015 um 19 Uhr im Hanf Museum Berlin, Mühlendamm 5 in Mitte stattfinden. Schau rein, sei dabei, hilf mit!

Presseecho zum Berliner Global Marihuana March

Das Presseecho zum GMM in Berlin ist überwiegend positiv. Einige Zeitungen haben unsere Standpunkte widergegeben und auch unser Postermotiv wurde thematisiert. Einige Dritte haben sich unserer Demo angeschlossen, in dem sie ihre Standpunkte zeitnah veröffentlichten, darunter die Berliner Strafverteidiger e.V. sowie der Berliner Bürgermeister des Bezirks Mitte. Beide fordern die Cannabisregulierung. Die dpa hat eine Meldung zu unserer Demonstration veröffentlicht, welche von einigen Zeitungen übernommen wurde.

Die Demonstration findet über den Tag der Veranstaltung hinaus auch Erwähnung im Zusammenhang mit dem FDP-Parteitag. Auf diesem wurde das Ziel der „kontrollierten“ Legalisierung von Cannabis für das Parteiprogramm abgestimmt und angenommen.

Vielen Dank an dieser Stelle an alle Teilnehmenden, die das möglich gemacht haben!

Vorberichterstattung mit Update:

Vom Tag der Veranstaltung:

Die dpa-Meldung verbreitet sich:

Mit Brandt und Merkel zur Hanf-Legalisierung

Presseerklärung zum GMM Berlin vom 13.05.2015

Am Samstag findet das Berliner Event zum Global Marijuana March statt. Der Umzug unter dem Motto „Mehr Hanf wagen!“ führt ab 13 Uhr von der Warschauer Brücke zum Weinbergspark und beruft sich auf zwei Bundeskanzler.

Poster des GMM2015 in Berlin - Mehr Hanf wagen!Als die sozialliberale Koalition im Herbst 1971 das Betäubungsmittelgesetz in den Bundestag einbrachte, war nur Wenigen klar, wie weit sich die Regierung Brandt damit von den selbst gesteckten Zielen entfernte. Man wolle mehr Demokratie wagen, hatte der Lieblingskanzler aller Sozialdemokraten nur zwei Jahre vorher erklärt. Auch die christdemokratische Angela Merkel dachte wohl kaum an die acht Millionen deutschen CannabiskonsumentInnen, als sie im Jahr 2005 erklärte, ihre Regierung wolle mehr Freiheit wagen.
Dennoch nehmen die OrganisatorInnen der Berliner Demonstration im Rahmen des Global Marijuana March (GMM) beide PolitikerInnen beim Wort und fordern Freiheit und Demokratie endlich auch für HanffreundInnen, so Steffen Geyer, Leiter der Versammlung, zu der er am kommenden Samstag einige hundert TeilnehmerInnen erwartet.

Der unter dem Motto „Mehr Hanf wagen!“ stehende Umzug ist Teil des weltweiten Aktionstages „GMM“, an dem sich in diesem Jahr rund zwei Dutzend deutsche Städte beteiligen. Zwischen Rostock und Kempten nahmen bereits mehr als 6.000 Menschen an GMM-Aktionen teil. Ziel der dezentralen Bemühungen ist es, die Forderung nach Legalisierung in die Fläche zu tragen, so Steffen Geyer, denn Freiheit und Demokratie sind für CannabisnutzerInnen leider noch immer keine Selbstverständlichkeit.
Sichtbarer Beweis für diese gern als „Luxusproblem“ verunglimpfte These sind laut Geyer die mehr als 160.000 Strafverfahren wegen Cannabis allein im vergangenen Jahr. Schlimmer noch – mit den „Drogen“ Haschisch und Marihuana wurde 1971 auch die jahrtausendealte Medizin Hanf verboten.

Für das Festhalten an dieser historischen Fehlleistung ihres Amtsvorgängers trägt die Bundeskanzlerin unmittelbar Verantwortung. Die GMM-OrganisatorInnen fordern Merkel deshalb zu einem symbolischen Kniefall vor den Opfern der Repressionspolitik auf. Ganz wie es Brandt einst tat.

Neben vielen RednerInnen aus der deutschen Legalisierungsszene sind die Veranstalter besonders auf Thomas Isenberg (MdA) gespannt. Der gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus verabschiedete erst kürzlich mit der SPD Berlin-Mitte „Eckpunkte einer neuen liberaleren Drogenpolitik“.


Für ihre Fragen zum GMM Berlin 2015 steht ihnen der Versammlungsleiter Steffen Geyer unter Telefon 0178/6594399 oder per Email steffen@hanfparade.de gern zur Verfügung.

Die Route des GMM Berlin 2015

Anlässlich des Global Marijuana March (GMM) wird in Berlin eine Demonstration am Samstag, 16. Mai 2015, unter dem Motto „Mehr Hanf wagen!“ durch die Straßen ziehen!

Der Berliner Global Marijuana March steht in einer Reihe mit über 400 Städten weltweit, die in diesem Zeitraum und  in diesem Sinne demonstrieren.

Auftaktkundgebung Warschauer Brücke Höhe Ausgang der S-Bahn

Foto des Eingangs zum S-Bahnhof auf der Warschauer Brücke in BerlinDer Berliner Kurier bezeichnete die Warschauer Brücke als die Brücke zum Wahnsinn. In dem Artikel heißt es, dass dort jeden Abend Zehntausende Feierwütige unterwegs seien und die Situation wird mit den Worten „Dreck, Drogen, Suff, dazu jede Menge Sex und Gewalt“ charakterisiert. Berliner und jede Menge Touristen fahren mit der S-bahn, U-Bahn oder der Straßenbahn zur Warschauer Brücke und gehen von dort in eine der vielen Partylocations zum Feiern. Direkt neben der Warschauer Brücke liegt das RAW-Gelände, auf dem sich mehrere Clubs befinden.

Durch die Verdrängung der Drogenhändler im und um den Görlitzer Park hat das Drogengeschäft auf der Warschauer Brücke und in der Revaler Straße gleich um die Ecke überhand genommen. Zehntausende Einsatzstunden seitens der Polizei waren notwendig, um die Verschiebung des Marktplatzes für Drogen um etwa einen Kilometer zu verschieben. Die Opposition im Abgeordnetenhaus spricht von einer reinen Verschwendung von Steuergeldern und die Gewerkschaft der Polizei (GdP) bemängelte das Senatskonzept als „unausgegoren“, weil die für die Verfolgung der Kleindealer eingesetzten Beamten an anderer Stelle fehlen würden. Der stellvertretende Landesbezirksvorsitzende der GdP, Matthias Weitemeier, bezweifelte außerdem, dass die Null-Toleranz-Strategie die erwünschte „generalpräventive Wirkung“ entfalten werde. Jeder, der in den Nächten an Wochenenden auf der Warschauer Brücke und der Revaler Straße sich umschaut, muss dem Gewerkschafter der Polizei recht geben.

Auf der Auftaktkundgebung vor dem S-Bahnhof Warschauer Straße auf der Warschauer Brücke wird deshalb für die Einrichtung von Coffeeshops demonstriert. Durch den legalen Verkauf von Cannabisprodukten kann der Schwarzmarkt auf den Straßen und in den Parks viel effizienter eingedämmt werden als durch ineffektive Polizeieinsätze.

Zur ersten Zwischenkundgebung beim Growshop „Klaus der Gärtner“

Foto des Grow-Shops Klaus der GärtnerVon der Warschauer Brücke wird es zuerst Richtung Norden entlang der Warschauer Straße über die Platz Frankfurter Tor und den Bersarinplatz und entlang der Petersburger Straße bis zur Straßmannstraße. Dort befindet sich der Head- und Growshop „Klaus der Gärtner“. Hier wird demonstriert, damit in Zukunft Hanfpflanzen in jedem Pflanzenladen legal und unbürokratisch erworben werden dürfen, so wie das zum Beispiel in Österreich derzeit der Fall ist.

Zur zweiten Zwischenkundgebung an der Kreuzung Saarbrücker Straße / Straßburger Straße

Von der Straßmannstraße wird es weiter gehen entlang der Richard-Sorge-Straße bis zur Landsberger Allee, dann weiter auf der Landsberger Allee westwärts bis zum Platz der Vereinten Nationen, von dort durch die Friedenstraße am Volkspark Friedrichshain entlang und via Prenzlauer Berg in die Saarbrücker Straße. Die Saarbrücker Straße liegt mitten im früheren Brauereiviertel Berlins, wo sich früher Tausende von Menschen in schönen Biergärten tummelten. So lag die Alte Königstadt Brauerei genauso an der Saarbrücker Straße wie die Brauerei Julius Bötzow, einst die größte Berliner Privatbrauerei. In den Nachkriegswirren des Jahres 1919 fand im Biergarten der Brauerei die Gründung des Revolutionsausschusses aus Mitgliedern der Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) und der Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (USPD) unter der Leitung von Karl Liebknecht statt. Die Saarbrücker Straße ist somit von einem traditionsreichen revolutionären Flair umgarnt. An diesen Flair wird in dieser Zwischenkundgebung erinnert.

Ende der 90er Jahre wurde in der Backfabrik noch ausgelassen gefeiert. Das Gelände wurde als Off-Location zwischengenutzt. Das ‚Casino‘ und das ‚Cookies‘ zogen jede Woche viele Hundert junge Menschen an. Alternative Werkstätten, eine Tango-Bar, eine Skater-Bahn und einiges mehr fanden hier ihr vorübergehendes zu Hause. Heute befinden Unternehmen in repräsentativ gestalteten und geräumigen Büro-Lofts in der Liegenschaft, das heißt: Schluss mit lustig für Feierleute in der Saarbrücker Straße.

Abschlusskundgebung im Volkspark am Weinberg

Foto vom Volkspark am Weinberg in Berlin-MitteVon der Saarbrücker Straße wird es dann weiter gehen via Schönhauser Allee, Fehrbelliner Straße, Weinbergsweg und Brunnenstraße bis zur Höhe der Polizeidirektion an der Ecke zur Invalidenstraße. Von hier aus wird dann der Volkspark am Weinberg (Weinbergspark) zur Abschlusskundgebung erreicht.Der Name des Parks geht zurück auf die ehemaligen Weinberge, die dort früher angelegt waren.

Um der im Weinbergspark etablierten Drogenszene entgegenzutreten, wurde der Park in den Jahren 2005 bis 2007 umgestaltet. Büsche wurden entfernt und neue helle Lampen wurden installiert. Dank der hellen Beleuchtung können die Polizeibeamten seit 2007 auch in der Nacht aus der direkt an den Park angrenzenden Polizeiwache ohne Taschenlampen zu Kontrollen im Park ausrücken. Die Abschlusskundgebung wird also in einem aus kontrolltechnischen Gründen sanierten und herausgeputzten Park stattfinden.

Global Marijuana March im deutschsprachigen Raum

Zum Glück ist Berlin längst nicht mehr der einzige Ort in Deutschland, der sich am Global Marijuana March (GMM) beteiligt. Gut zwei Dutzend Städte sind im Jahr 2015 auf der GMM-Liste und es werden noch mehr…

GMM in Deutschland

GMM-Übersicht des DHV

GMM Augsburg
Sa 2. Mai 2015
Start 14 Uhr Königsplatz Manchubrunnen
Hanftag Augsburg
Sa 9. Mai 2015
Start 14 Uhr Willy Brandt Platz
GMM Berlin
Sa 16. Mai 2015
Start 13 Uhr Warschauer Brücke
GMM Bremen
Sa 9. Mai 2015
Start 12 Uhr Hauptbahnhof
GMM Dortmund
Sa 9. Mai 2015
Start noch nicht bekannt
GMM Dresden
Sa 9. Mai 2015
Start 14 Uhr Postplatz
GMM Erlangen
Sa 2. Mai 2015
Start 14 Uhr Martin Luther Platz
GMM Frankfurt
Sa 9. Mai 2015
Start 14 Uhr Opernplatz
Hanftag Hamburg
Sa 9. Mai 2015
Start 15 Uhr Centralpark
GMM Hannover
Sa 9. Mai 2015
Start 12 Uhr Georgstraße
GMM Heidelberg
Sa 2. Mai 2015
Start 14 Uhr Stadtbücherei Heidelberg
GMM Ingolstadt
Do 14. Mai 2015
Start 14 Uhr Paradeplatz
GMM Kempten
Sa 9. Mai 2015
Start 13:30 Uhr Forum Allgäu, Eingang August-Fischer-Platz
GMM Köln
Sa 9. Mai 2015
Start 14 Uhr Heumarkt
Hanftag Mannheim
Sa 9. Mai 2015
Start 14 Uhr
GMM München
Sa 2. Mai 2015
Start 13 Uhr Karlsplatz/Stachus
GMM Osnabrück
Sa 9. Mai 2015
Start 14 Uhr Hauptbahnhof
GMM Plauen
Sa 23. Mai 2015
Start 11 Uhr Altmarkt
GMM Rostock
Sa 9. Mai 2015
Start 14 Uhr Neuer Markt
GMM Siegen
Sa 16. Mai 2015
Start 15 Uhr Kornmarkt
GMM Stuttgart
Sa 2. Mai 2015
Start 14 Uhr Boerse Stuttgart (U Friedrichsbau)
Hanfmarsch Ulm
Sa 9. Mai 2015
Start 14 Uhr Bahnhofstraße Ecke Hischstraße
GMM Weekend Weiden
Sa 9. Mai 2015
Start 14 Uhr Alter Volksfestplatz
GMM Lutherstadt Wittenberg
Sa 9. Mai 2015
Start 12 Uhr Marktplatz, direkt vorm Rathaus

GMM in Österreich

Hanfwandertag Wien
Sa 2. Mai 2015
Start 12 Uhr Wien Westbahnhof

Ausreden a’la „kein Geld“ oder „zu weit weg“ ziehen dieses Jahr also nicht mehr ;)

Mehr Hanf wagen?

Bereits seit 1999 beteiligt sich die deutsche Hauptstadt Berlin am weltweiten Cannabisaktionstag „Global Marijuana March“. Die GMM-Demonstration führt die TeilnehmerInnen am 16. Mai ab 13 Uhr unter dem Motto „Mehr Hanf wagen“ vom Berliner ‚Technostrich‘ (Warschauer Brücke) zur ‚drogenfreien Erholungsstätte‘ (Weinbergspark). Die Veranstalter fordern die rasche Legalisierung von Hanf als Rohstoff, Medizin und Genussmittel und berufen sich dabei auf zwei deutsche Bundeskanzler.

In der wohl berühmtesten Regierungserklärung der Geschichte der Bundesrepublik schwor Willi Brandt die ParlamentarierInnen und BürgerInnen darauf ein, mehr Demokratie zu wagen. Seine Regierung solle so der SPD-Politiker am 28.10.1969 daran gemessen werden, wie viel Toleranz sie kritischen Stimmen entgegen bringe. Gut 35 Jahre später ergänzte Angela Merkel (CDU) den sprichwörtlich gewordenen Aufruf Brandts Wir wollen mehr Demokratie wagen. in einer eigenen Regierungserklärung um die Worte Lassen Sie uns mehr Freiheit wagen.


Freiheit und Demokratie – diese beiden grundsätzlichen Werte unserer Gesellschaft sind indes auch Anno 2015 längst keine Selbstverständlichkeit. Sichtbarer Beweis für diese gern als „Luxusproblem“ verunglimpfte These, die mehr als 160.000 Strafverfahren gegen harmlose CannabisnutzerInnen allein im vergangenen Jahr. Alle drei Minuten klicken in Deutschland die Handschellen in Sachen Hanf. Dabei ist der Konsum von Hanf zu Genusszwecken vergleichsweise risikoarm und nicht mit einer Gefährdung Dritter verbunden. Mehr noch, mit den „Drogen“ Haschisch und Marihuana wurde auch die jahrtausendealte Medizin Hanf verboten. Millionen Menschen leiden seither zum vermeintlichen Wohle Aller.

Poster des GMM2015 in Berlin - Mehr Hanf wagen!Der GMM-Berlin will dem Elend Hanfprohibition ein Ende machen. Im Rahmen des internationalen Cannabis-Legalisierungs-Aktionstag „Global Marijuana March“ soll am 16. Mai in einer Demonstration dafür geworben werden, die Legalisierung von Hanf als Rohstoff, Medizin und Genussmittel auf die politische Tagesordnung zu setzen. In kaum einem anderen Politikfeld sind die Fakten so eindeutig auf einer Seite. so Versammlungsleiter Steffen Geyer. Neben der weit überwiegenden Mehrheit der Strafrechtsprofessoren, der Caritas, unzähligen Medizinern und Kriminologen wissen wir den gesunden Menschenverstand sowie den Zeitgeist auf unserer Seite.
Der Bundeskanzlerin Angela Merkel legen die Berliner HanffreundInnen deshalb eine politische Geste ihres berühmten Amtsvorgängers ans Herz. So wie der Kniefall Brandts am Mahnmals des Warschauer Ghettos der inmissverständliche, sichtbare Beweis der Anerkennung der historischen Verantwortung Deutschlands für den Faschismus war, müsse die Kanzlerin sich zur Verantwortung für den Drogenkrieg bekennen. Die Demonstrierenden fordern Merkel deshalb zu einem Kniefall vor den Opfern der Repressionspolitik auf. Der nationale Gedenktag für verstorbene DrogengebraucherInnen im Juli böte nach Meinung der GMM-VeranstalterInnen den passenden Rahmen. Den nötigen politischen Mut vorausgesetzt, könnte Deutschland bis zur Hanfparade am 8. August einen modernen, auf straflosen Umgang durch Erwachsene und Prävention basierenden Hanfmarkt haben. so Steffen Geyer.

Bis es tatsächlich zu einer weitgehenden Legalisierung der Pflanze Cannabis in Deutschland kommt, wird jedoch wahrscheinlich noch mehr Zeit vergehen. Diese zu Nutzen, um den Hanfmarkt der Zukunft aktiv mit zu gestalten, dazu will man die Demonstration am 16. Mai nutzen.
Das Orgateam lädt alle BerlinerInnen und BerlinbesucherInnen dazu ein, „mehr Hanf zu wagen“.

GMM 2015 in Berlin – Mehr Hanf wagen!

Anlässlich des Global Marijuana March (GMM) werden wir in Berlin am 16. Mai 2015 unter dem Motto „Mehr Hanf wagen!“ durch die Straßen ziehen!

Der GMM in Berlin findet eine Woche später statt als in vielen anderen deutschen Städten, so dass das Hanfparade-Team auch in diesem Jahr wieder in anderen Städten am 9. Mai präsent sein wird – wir freuen uns, euch zu treffen!

Das ist der GMM: Jedes Jahr finden im Mai (und einigen verstreuten Events) auf der ganzen Welt zeitgleich Aktionen zum Thema Cannabis-Legalisierung statt. Eine von über 200 beteiligten Städten weltweit ist Berlin.

Die Hanfparade findet natürlich dennoch zentral am 8. August 2015 in Berlin statt ;-)

Die Route

Die Route: Link zu Google Maps

Programm

  • 13 Uhr Auftaktkundgebung Warschauer Brücke Höhe Ausgang der S-Bahn
  • 14 Uhr Abmarsch über die Aufzugswegstrecke: Warschauer Str., Straßmannstr., Richard-Sorge-Str., Landsberger Allee, Friedenstr., Prenzlauer Berg, Saarbrücker Str., Schönhauser Allee, Fehrbelliner Str., Weinbergsweg, Brunnenstr.
  • etwa 16 Uhr Ankunft der Demonstration am Weinbergspark auf Höhe Polizeidirektion 3 Abschnitt 31 und betreten des Parks
  • Abschlusskundgebung bis 19 Uhr im Weinbergspark am Teich.

GMM 2014 in Berlin – Vom Dealer zum Coffeeshop

Die Berliner Demonstration zum Global Marihuana March (GMM) 2014 startet am 10. Mai um 14 Uhr am bekannten Cannabisschwarzmarkt Hasenheide und wird am nicht weniger berüchtigten Drogenumschlagplatz Görlitzer Park mit einer Abschlusskundgebung enden. Der Görlitzer Park wurde laut Organisatoren als Ziel gewählt, um dem Coffeeshop-Antrag des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg Nachdruck zu verleihen. Die Demonstraten sehen in der Errichtung von Coffeeshops einen sinnvollen Schritt in Richtung Schadensminderung.

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